Darmkrebs Symptome

Darmspiegelung Kosten

Darmspiegelung Kosten einfach erklärt

Mit einer 3D-Rekonstruktion einer Computertomograph-Aufnahme, aus dem inneren der Gedärme, wird die endoskopische Darmspiegelung (Koloskopie) umgangen. Die Kosten einer Untersuchung sind ganz unten im Artikel aufgelistet.

 

Obwohl jedes Jahr Tausende Deutsche, den Folgen von Darmkrebs erliegen, werden die Vorsorgeuntersuchungen immer noch von vielen Menschen gemieden. Mittlerweile kann jedoch, die herkömmliche Darmspiegelung, durch eine Untersuchung mit dem Computertomographen (CT) ersetzt werden. Die Ärzte sind sich jedoch nicht einig, wie zuverlässig das neue Verfahren ist und welche Risiken es birgt. Nun sollte man die Kosten einer Untersuchung so gering wie möglich halten. Jedoch die Methode wählen, die am besten für die Gesundheit ist.


Die herkömmliche Darmspiegelung verursacht zwar größtenteils keine Schmerzen und dauert nicht lange, doch die meisten Menschen scheuen sich davor. Dennoch kann eine Koloskopie essenziell sein, da sie die Gefahr an Darmkrebs zu erkranken verringert und so Leben retten kann. Ärzte setzen zunehmend auf die junge Methode der virtuellen Spiegelung, da diese, auch für den Patient, angenehmer ist. Bei diesem Verfahren, muss der Arzt weder eine Dämmerschlafnarkose verabreichen, noch ein Endoskop in den After einführen. Dies sollte jedoch von einem Experten durchgeführt werden, der bereits viel Erfahrung in diesem Gebiet hat.

• Mit der sogenannten CT-Kolonografie sollen, wie bei der endoskopischen Koloskopie, Polypen im Darm gefunden werden. Nur durch eine ständige Vorsorge kann das Risiko von Krebs minimiert werden. Auch durch eine Untersuchung (Blut im Stuhl) können bereits erste Anzeichen von Krebs erkannt werden. Polypen sind kleine Wucherungen aus der Darmschleimhaut, die wie kleine Pilze in das Darmvolumen hineinwachsen. Polypen werden auch als Adenome bezeichnet. Solange diese klein bleiben, sind sie gutartig. Wachsen sie jedoch, können sie sich, mit zunehmender Größe, in gefährliche Tumore verwandeln. Wird ein Polyp bei einer Darmspiegelung entdeckt, wird dieser vom Arzt sofort entfernt. So verringert sich, laut Studien zufolge, das relative Risiko an Darmkrebs zu erkranken, um ca. 50 Prozent. Dies ist ein wichtiger Schritt ihre alte Gesundheit wieder zu erlangen.

• Im Gegensatz zur herkömmlichen Darmspiegelung, bei welcher der Arzt die Gedärme mit Hilfe eines dünnen Schlauches und einer Mini-Kamera absucht, kommen bei der virtuellen Darmspiegelung, Röntgenstrahlen zum Einsatz. Mit Unterstützung eines Computertomographen, erstellen Radiologen feine Schichtbilder aus dem Inneren des Körpers, vor- wie rückseitig. Der Computer fasst im Anschluss, die zahlreichen Bilder zu einem dreidimensionalen Film, der das Darminnere „lebensecht“ darstellt, zusammen.

Hochauflösender Computertomograf erforderlich

„Ab einer Größe von zehn Millimetern ist das Risiko, dass sich Tumorzellen gebildet haben, erhöht“, erklärt der Gastroenterologe Thomas Rösch von dem Universitätsklinikum in Hamburg-Eppendorf (UKE). „Solche Zellen können grundsätzlich aber auch schon in kleineren Polypen vorliegen“, erklärt Rösch weiter. Er ist der Ansicht, dass in einem Bereich zwischen sechs und zehn Millimetern, beide Methoden fast gleichwertig sind. Dies jedoch nur, wenn die computergestützte Darmspiegelung mit einem sehr hochauflösenden Computertomographen durchgeführt wird. „Bei Polypen unter einer Größe von sechs Millimetern schneidet die endoskopische Darmspiegelung (Koloskopie) ganz klar besser ab, als die virtuelle Konkurrenz“, sagt der Gastroenterologe.

Der Vorteil der CT-Kolonografie, gegenüber dem herkömmlichen Verfahren ist, dass die Front- sowie die Rückseite einer Darmfalte gleichgut zu sehen ist. Dies ist bei der Endoskopmethode nicht so. „Tatsächlich gibt es auf der Rückseite der Darmfalten blinde Flecken“, so Rösch. Die Zahl derer, kann aber durch ausreichend Zeit, einen sauberen Magen und eine geschickte und sorgfältige Untersuchungstechnik minimiert werden. In beiden Fällen, ist jedoch die Erfahrung und das Engagement des untersuchenden Arztes entscheidend.

In Deutschland ist die virtuelle Darmspiegelung als Vorsorge nicht erlaubt, da die, zu behandelnde Person, Röntgenstrahlung ausgesetzt ist. Doch der der Erlanger Radiologe Uder beruhigt: „Inzwischen sind die Software und die CTs aber so gut, dass bei modernen Geräten nur noch eine Strahlenbelastung auftritt, die weniger als die natürliche jährliche Strahlendosis beträgt“

 

Hintergründe und Fakten

 

Als Entartung bezeichnet man den Verwandlungsprozess eines gutartigen Darmpolypen, zu einem bösartigen Tumor. Diese Verwandlung geschieht in einem längeren Prozess.

Polypen können mit einem Stiel auftreten, oder flach und rasenartig auf der Darmwand wachsen.

 

• Die Darmpolypen, die rasenartig auf der Darmschleimhaut wachsen, können sich, in nur etwa fünf bis sechs Jahre verwandeln

• Bei Polypen, die pilzartig in das Darmvolumen hineinwachsen, kann die Entartung, bis zu zehn Jahre oder länger dauern.

 

Werden Früherkennungsmaßnamen, wie Darmspiegelung mittels Magnetresonanztomografie (MRT) von der Krankenkasse erstattet? Und welche zusätzlichen Methoden kann man zur Darmkrebsvorsorge ergreifen?

 

Als Vorsorge erklärt der Radiologe Michael Uder vom Universitätsklinikum Erlangen: „Polypen sind als Wandverdickungen, beziehungsweise Erhebungen in der Darmwand zu finden“. Werden bei einer Darmspiegelung, mittels Magnetresonanztomografie, Polypen erkannt, muss bei dem Patienten, jedoch anschließend trotzdem eine endoskopische Darmspiegelung durchgeführt werden, da nur so die Wucherungen entfernt werden können.

Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass Sport die Gefahr einer Erkrankung drastisch minimiert.

Darmkrebs entsteht zu etwa 95 Prozent aller Fälle aus Polypen. Etwa 65.000 Personen erkrankten, lt. dem Zentrum für Krebsregisterdaten des Robert Koch-Instituts (RKI), im Jahr 2008 an Darmkrebs. Darmtumore, sind nach Brustkrebs bei Frauen und Prostatakrebs bei Männern, die zweithäufigste Tumorerkrankung. 2008 verstarben knapp 27.000 Menschen an Darmkrebs.

Da sich nicht jeder Polyp in einen Tumor verwandelt, müssen diese nicht zwangsläufig zu Darmkrebs führen. Dennoch raten Ärzte zur Darmspiegelung als Vorsorgeuntersuchung. In Deutschland werden von den Krankenkassen, zumindest die Ausgaben einer endoskopischen Darmspiegelung als Screeningmethode, bei Personen über 55 Jahren übernommen. Aber auch jüngere Menschen mit einem Alter von 30 Jahren kann das Schicksal von Darmkrebs treffen. Doch diese Methode birgt auch Risiken, über die der Patient aufgeklärt werden muss, so wird bei etwa jeder 10.000. Spiegelung die Darmwand durchstochen.

 

Die Genauigkeit beider Verfahren ist laut dem CT-Experten der University of Toronto, Patrik Rogalla, ähnlich gut. So erkennt die virtuelle Technik, ab einer Polypengröße von zehn Millimetern, ca. 90 Prozent aller Polypen mit Stil und ist somit gleichgut, wie die endoskopische Darmspiegelung.

 

Bei der Entscheidung eines Patienten, die virtuelle Untersuchung durchführen zu lassen, sollte trotzdem eine Praxis mit einem Arzt gewählt werden, die beide Methoden anbietet. Nur durch diese Auswahl kann eine sichere Diagnose gemacht werden. Hier gibt es jedoch viele Regeln bei der Vorbereitung zu beachten. Durch eine Ernährung, die gesund ist, können hier bereits viele Risikofaktoren ausgeschlossen werden. Die Umstellung der Ernährung kann jedoch nicht die Untersuchung beim Arzt ersetzen. So wird manchmal, beispielsweise, bei einer starken Darmverengung, die virtuelle Methode sogar angezeigt und die Kosten, in der Regel, auch von den Krankenkassen übernommen. Dies sollte jedoch vorher abgeklärt werden. Lässt ein Patient bei einer Untersuchung die virtuelle Darmspiegelung ohne medizinische Notwendigkeit durchführen, muss er die Kosten von ca. 300 bis 500 Euro selbst übernehmen. Dieses Geld sollte ihnen aber ihre Gesundheit und ihre Familie wert sein.

 

Darmspiegelung Kosten gering halten

Darmspiegelung Kosten gering halten


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