Darmkrebs Symptome

Heilungschancen

Darmkrebs Heilungschancen

Sollten sie bereits ein Rektumkarzinom haben, dann kommt nur noch eine Operation in Frage. Probleme bestehen nur, wenn der Krebs bereits in fortgeschrittenem Stadium ist. Wenn die Krankheit bereits im Endstadium ist, sollte die Hoffnung nicht mehr allzu groß sein. Für eine Operation wird dann ausgeführt, wenn Blutungen oder ein Darmverschluss verhindert werden soll. Mit einer Erkrankung sollten nur erfahrene Menschen umgehen, um den Patienten so gut wie nur möglich zu schonen. Nun geht es darum, dass Sie ihr Leben wieder ordnen und kämpfen.

Heilungschancen bei fortgeschrittenem Tumor (Stadium 3, Stadium 4)

Ein sogenannter Palliativer Eingriff wird gemacht um größere Schmerzen und Folgeschäden zu verhindern. Durch eine Früherkennung kann eine Erkrankung frühzeitig erkannt werden, wenn der Krebs bereits fortgeschritten ist. Sobald die Gefahr besteht, dass die Verdickung weitere Organe beschädigen kann, müssen diese bereinigt werden. Eine der gefährlichsten Folgeschäden ist der Darmverschluss. Beim Darmverschluss wächst das bösartige Gewebe nach innen und verhindert so, dass kein Stuhl mehr passieren kann. Da diese Situation lebensbedrohlich ist muss hier sofort vom Doktor reagiert werden.


Um dieses Problem zu verhindern, kann nun eine Umgehungs-Anastomose gemacht werden. Hierbei wird eine Verbindung zwischen den Darmteilen gelegt. Das Ziel hierbei ist, dass der Stuhl wieder richtig abfließen kann. Sollte das keine Besserung bringen sollte ein künstlicher Darmausgang gelegt werden. Hierbei wird vor der Krebsstelle ein Ausgang durch den Bauch gelegt.

Wenn bereits die Lymphknoten befallen sind sinken die Überlebenschancen sehr schnell. Wenn der Krebs sich hier schnell über die Darminnenwand ausbreitet sinken die Heilungschancen. Dieser Fall heißt „Stadium 4“, bei dem eine Heilung sehr schwierig wird. Nun hängt es davon ab, wie der Arzt entscheidet und ob der Tumor vollständig entfernt werden kann. Sollte das bösartige Gewebe nicht mehr vollständig entfernt werden können, so stehen die Heilungschancen schlecht. Nun geht der weitere Verlauf in die Richtung der palliativen Methode. Hierbei wird versucht eher die Schmerzen und Folgeschäden zu verhindern und zu lindern.

Heilungschancen während einer Operation

Heilungschancen während einer Operation

 

Frühzeitige Erkennung für bessere Heilungschancen

Durch Studien wurde bereits gezeigt, dass Patienten mit einem Darmkrebs Geschwür, der nur die Darminnenwand angegriffen hat noch eine Lebenschance von 70 Prozent haben innerhalb von 5 Jahren. Beim Stadium 1, wenn die Lymphknoten nicht betroffen sind steigt die Lebenschance auf 95 %. Sobald jedoch die Lymphknoten betroffen sind sinkt die Überlebensrate schnell auf 30-50 Prozent. Das entscheidende ist hier, dass die Metastasen frühzeitig erkannt werden. Sobald eine Diagnose gemacht wurde, kann auch schon gegen den Tumor gekämpft werden.

 

Jedoch sollte dieser Entschluss auch immer gut überlegt sein. Diesen Schritt sollte man keinesfalls übereilen. Durch eine genaue Diagnose, kann hier Zeit gewonnen werden. Sobald jedoch ein Darmverschluss ansteht, sollte man operieren. Durch eine Darmspiegelung kann frühzeitig erkannt werden, wie weit das Geschwulst im Darm ist. Die Heilungschancen können hier verbessert werden, da der Arzt nun die Größe und das Stadium einschätzen kann. In dieser Zeit sollten sie sich bereits über eine geeignete Klinik informieren.

 

Früherkennung durch den Arzt

Früherkennung durch den Arzt

Heilungschancen bei Metastasen verbessern

Je früher die Krankheit durch eine Diagnose erkannt wird, umso besser stehen die Heilungschancen und der Weg zurück ins Leben. Bereits im Stadium 1 kann eine fast 100-Prozentige Heilung erfolgen. Sobald dieses Stadium überschritten ist entscheidet eine Operation über den weiteren Verlauf der Krankheit. Durch eine Früherkennung können bereits die ersten Symptome gedeutet werden.

Ein Eingriff hat immer das Ziel, dass der durch Polypen entstandene Geschwulst beseitigt wird. Die entstandenen Metastasen werden über die Darmspiegelung (Koloskopie) beseitigt. Hierbei dringt der Mediziner mit einem Endoskop in den After des Patienten ein und kann mittels einer Zange die Polypen entfernen.

Wenn er bereits sehr fortgeschritten ist und eine Operation nicht mehr aufzuhalten ist, dann wird das vom Mediziner gemacht um andere Gefährdungen von Darmkrebs zu verhindern. Eine Operation um Schmerzen zu verhindern wird es hier nicht geben. Desweiteren werden manche chirurgische Eingriffe erst dann durchgeführt, wenn einzelne Tumore durch eine Chemotherapie im Vorfeld verkleinert wurden.

 

Komplette Entfernung des Tumors

Das Ziel muss es wie im Leben immer sein, dass alle Krankheitserreger im Gedärme beseitigt werden. Sobald nur einzelne Teile herausgeschnitten werden kann es passieren, dass immer wieder vereinzelte Krebszellen wieder gutartiges Gewebe befällt und der Darmkrebs so wieder auftritt.

Der Arzt muss nun entscheiden, wie viel Gewebe er herausschneidet. Um eine Verwachsung zu entfernen muss das Blutgefäß unterbunden werden. Nun kann der Tumor entfernt werden.

 

Heilungschancen nach einer Operation

Das entfernte Gewebe wird nun im Labor untersucht. Aufgrund dieser Daten kann nun entschieden werden, ob der komplette Tumor entfernt wurde, oder ob eine weitere Operation notwendig ist. Anhand der R-Einteilung kann der Doktor nun eine Aussage machen.

R-Einteilung bei Krebs:

R0: Der komplette Tumor wurde entfernt und es ist kein weiterer Eingriff notwendig

R1: Mikroskopisch kleiner Tumor noch vorhanden

R2: Weiterer Tumor im Darm

 

Das Ziel muss es immer sein, dass die R0-Resektion erreicht wird und so eine vollständige Heilung erreicht wird. Das Problem besteht jedoch immer wieder bei großen Tumoren, dass diese sich nicht immer vollständig entfernen lassen. Wenn jedoch eine vollständige Entfernung geklappt hat, dann ist das die beste Chance für komplette Kolonkarzinom Heilungschancen.

 

Darmkrebs Heilungschancen durch eine Therapie

Darmkrebs Heilungschancen durch eine Therapie

Nachuntersuchungen bei Chemotherapie

Wenn nun die Behandlung abgeschlossen ist, dann sollte man die regelmäßigen Nachsorgeuntersuchungen unbedingt besuchen, um ein erneutes Auftreten zu verhindern. Jedes Krankenhaus bietet hier verschiedene Therapien. Jedoch müssen diese Therapien immer persönlich auf den Patienten abgestimmt werden. Es kann auch passieren, dass sich in dieser Zeit wieder bösartige Zellen gebildet haben, die entfernt werden müssen. Durch diese ständige Nachsorge kann ein Rückfall minimiert werden. Wenn bereits ein künstlicher Darmausgang (Stoma) gelegt wurde, so muss auch dieser kontrolliert werden. Hier werden auch weitere Tipps zu Heilungschancen geben. Der Mensch ist hier geschult, dass die Metastasen erkannt werden. Als unterstützendes Mittel kann man nun eine medikamentöse Therapie bzw. eine Chemotherapie verschreiben. Es gibt nun verschiedene Strategien für eine Therapie. Desweiteren sollten sie sich Informationen über die Ernährung holen. Durch die Ernährung können sie den weiteren Verlauf der Therapie steuern. Verzichten sie am besten auf rohes Fleisch und essen sie viel Gemüse und Obst.

Wie oft zur Nachsorgeuntersuchung?

Wenn eine Operation durchgeführt wurde, so sollte man alle 3 Monate zur Nachsorge. Dieser Zeitabstand wird nun für 2 Jahre so durchgeführt und danach sollte man alle 6 Monate zur Untersuchung. Wenn innerhalb der nächsten 3 Jahre kein Rückfall passiert, dann gilt man als geheilt. Das Risiko einer erneuten Erkrankung können sie selbst bestimmen, in dem sie regelmäßig die Termine wahrnehmen.

Was wird in der Untersuchung gemacht?

In der Nachsorge werden die Gedärme weiterhin auf Krebs untersucht. Es wird wieder eine Darmspiegelung gemacht, um mögliche Tumore zu erkennen. Das Blut wird untersucht und über den CEA-Wert (Tumormarker) diagnostiziert. Über diese beiden Untersuchungen kann das Wachstum von Metastasen bestimmt werden. Desweiteren wird eine Strahlentherapie, Sonografie (Ultraschallprüfung) der Leber und eine Röntgenuntersuchung der Lunge gemacht. Durch eine weitere „Blut im Stuhl“ Probe können weitere Testergebnisse gewonnen werden. Eine Behandlung mit diesen Methoden bergen jedoch immer Gefahren und haben ihre Risiken.

Jedoch bergen diese Untersuchungen auch immer ein Risiko. Darmkrebs Nebenwirkungen können Durchfall, Appetitlosigkeit, Haarausfall oder Erbrechen sein. Sollten Sie diese Nebenwirkungen verspüren, so klären sie diese bitte mit ihrem Arzt ab.


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