Darmkrebs Symptome

Polypen im Darm

Polypen im Darm

In der Regel sind die Ursachen für eine Krebserkrankung im Darmbereich, nicht bekannt. Die Medizin ist jedoch auf dem besten Wege diese Krankheiten in den Griff zu bekommen. Falsche Nahrungsmittel, eine gesundheitsschädliche Lebensweise und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, können das Risiko jedoch erhöhen. Manche Darmkrebsformen sind vererbbar. Ist ein Verwandter ersten Grades bereits an Darmkrebs erkrankt, so ist das Risiko selbst zu erkranken, doppelt so hoch. Bei anderen Darmkrebsformen, gibt es wohl eine genetische Veranlagung. Bei vorbelasteten Menschen, kann Darmkrebs einfacher, als bei unbelasteten, entstehen.


Symptome von Darmkrebs können unter anderem, veränderte Stuhlgewohnheiten, blutiger Kot, Gewichtsabnahme, Blutarmut und Darmverschluss sein. Bei über Wochen anhaltenden Schmerzen im Magen-Darm-Bereich, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Der Gastroenterologe ist der Spezialist für Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt. Dieser wird ggf. eine Darmspiegelung durchführen lassen.

Leider treten, durch den langsamen Wachstum der Tumore, diese Anzeichen meist erst auf, wenn sich der Krebs bereits weit verbreitet hat. Doch der Zeitpunkt des Behandlungsbeginns, bestimmt über die Heilungschancen. Wird Krebs rechtzeitig bemerkt und im Anfangsstadium behandelt, ist die Aussicht auf Genesung groß.

Bei deutschen Männern ist Darmkrebs die dritthäufigste Krebserkrankung, bei deutschen Frauen sogar die zweithäufigste. Hierzulande werden jährlich 70.000 Neuerkrankungen verzeichnet, von denen 30.000 tödlich ausgehen. Mit einem Anteil von knapp 95 Prozent, kommen die meisten Darmtumore im Dickdarm, nur 2-5% treten im sehr viel längeren Dünndarm auf.

Durch die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen können Darmtumore frühzeitig bemerkt werden. In 6 von 10 Krebsfällen, wird der Tumor bei einer Darmspiegelung erkannt. Ab einem Alter von 55 Jahren, werden für alle versicherten Personen, die Kosten für eine Koloskopie übernommen. Bei familiär vorbelasteten Personen, werden die Kosten auch schon in jüngeren Jahren übernommen. Eine begleitende Therapie über mehrere Jahre kann die Heilung um ein vielfaches verbessern.

 

Wie gefährlich sind Darmpolypen?

Krebs kann aus Polypen entstehen. Diese werden bei Darmspiegelungen meist aus Zufall entdeckt, da sie kaum gesundheitliche Probleme hervorrufen. Das sollten sie wissen:

Ein Polyp im Darm ist eine Vorwölbung, die aus der Darmschleimhaut ins Darminnere ragt.

Darmpolypen sind weit verbreitet, durchschnittlich treten sie bei fast jedem Zehnten auf. Die Anzahl der Vorkommnisse von Polypen, steigt mit dem Leben. Laut Schätzungen, hat fast jeder Dritte Mensch über 60 mindestens einen Darmpolypen. Daraus entwickelt sich in über 90 Prozent der Fällen, Darmkrebs. Durch diese Ergebnisse, gewinnt die Darmspiegelung als Vorsorgeuntersuchung an entscheidender Bedeutung. Darmpolypen werden von einem Arzt bei einer Darmspiegelung erkannt und sofort entfernt.

Was genau ist ein Darmpolyp und welche Formen gibt es?

Erst durch eine Diagnose kann festgelegt werden um welche Art es sich handelt. Als Darmpolypen werden Schleimhautvorwölbungen bezeichnet, die aus der Darmschleimhaut ins Darminnere (das Darmlumen) hineinragen. Am Häufigsten lassen sich Polypen im Dickdarm finden. Ärzte unterscheiden, je nach Aussehen und der mikroskopischen Betrachtung des Gewebes, folgende Formen: adenomatöse Polypen (Adenome), hyperplastische und hamartöse Polypen. Am Meisten kommen Adenome vor, diese lassen sich nochmals in eine tubuläre, villöse und tubulovillöse Form unterteilen. Je nachdem, wie sie aus der Darmschleimhaut herausragen.

 

Darmkrebs-Risiko: Sind Darmpolypen gefährlich?

Adenome Polypen sind eine Neoplasie. Neoplasie ist das Fachwort für neugebildetes Gewebe, also einen Tumor. Dieser muss aber nicht zwangsläufig bösartig sein, doch solche Adenome entarten und gelten somit als einen Vorläufer für die Krankheit. Mehr als 90 Prozent der Kolonkarzinome entwickeln sich aus dieser Darmpolypen-Form („Adenom-Karzinom-Sequenz“). Die Gefahr an Krebs zu erkranken, steigt mit der Anzahl und der Größe dieser Adenome. Leidet eine Person an einer familiären adenomatösen Polyposis, liegt die Wahrscheinlichkeit an Darmkrebs zu erkranken (ohne rechtzeitige Vorsorge), bei nahezu 100 Prozent. Derzeit kann nicht genau gesagt werden, ob hyperplastische und hamartöse Darmpolypen mit einer erhöhten Krebsgefahr einhergehen.

 

Rufen Darmpolypen Beschwerden hervor?

Normalerweise treten bei Patienten mit Polypen keine Anzeichen auf, die Patienten bleiben beschwerdefrei. Manchmal blutet ein Polyp, dies äußert sich durch hellrote Blutbeimengungen im Stuhl. Wenn das Blut für längere Zeit im Darminneren verbleibt, wird es zersetzt und kann die Ausscheidungen schwarzbraun verfärben. Doch Experten sind der Meinung, dass nur ca. 5 Prozent aller Adenome sichtbare Blutbeimengungen hervorrufen. Ein großes Geschwür kann die Verdauung stören, dies geschieht selten, wenn es jedoch auftritt, äußert es sich durch Verstopfung. Durchfall kann gelegentlich, durch andere Arten von Polypen begünstigt werden.

Wie werden Polypen behandelt?

Darmpolypen werden vom Arzt bereits während der Darmspiegelung (Koloskopie) entfernt. Er führt hierbei, spezielle Instrumente über das Endoskop in den Darm ein. Danach wird der Polyp in einem Labor auf Gut-oder Bösartigkeit untersucht. Wenn der Arzt bei dem Menschen Krebs diagnostiziert, verordnet er eine spezielle Therapie, die meist mit einer Operation einhergeht. Wenn das Gewebe gutartig war, muss sich der Patient in bestimmten zeitlichen Abständen, abermals einer Darmspiegelung (Koloskopie) unterziehen, da sich Polypen erneut entwickeln können. In der Regel beträgt diese Zeitspanne zehn Jahre, diese kann jedoch individuell abweichen.

Die Darmspiegelung dient gleichermaßen zur Krebsfrüherkennung, wie auch zur Vorsorge. Laut Expertenmeinung lässt sich das Darmkrebsrisiko um bis zu 90 Prozent senken, Polypen dabei entdeckt und beseitigt werden. Bei familiärer Vorbelastung z.B. Erkrankung bei Verwandten, ist eine Darmspiegelung unter bestimmten Umständen bereits schon, ab dem 55 Lebensjahr ratsam.

Wie findet ein Arzt Polypen

Erst durch eine Untersuchung kann der Mediziner feststellen, ob sich Krankheitserreger auf der Schleimhaut entwickelt haben und eine genaue Diagnose machen. Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Krebsvorsorge, ab dem 55. Geburtstag . Im Regelfall stoßen Ärzte, durch Zufall, bei der Durchführung einer Darmspiegelung auf Darmpolypen. Der Gastroenterologe sucht mit einem Endoskop, das innere des Dickdarms ab. So kann er Polypen erkennen. Meist befinden sich diese Schleimhautvorwölbungen im Enddarm, doch Ärzte raten trotzdem zu einer kompletten Darmspiegelung, also des gesamten Dickdarms. Denn wird ein Polyp gefunden, befinden sich meist noch weitere im After. Der sogenannte Guajak-Test wird von den Krankenkassen ab einem Lebensalter von 50 Jahren übernommen. Bei diesem Test wird der Kot, auf Blutpartikel untersucht. Dieser Test gilt jedoch als zu unsicher, da Polypen meist nicht ausreichend, für ein positives Testergebnis, bluten. Größere Genauigkeit versprechen moderne immunlogische Stuhltests.

 

Untersuchung bei Polypen im Darm

Untersuchung bei Polypen im Darm

Was begünstigt das Risiko für Darmpolypen?

Nicht nur das Lebensalter ist entscheidend, es gibt wohl auch noch weitere Faktoren die eine Gefahr für Polypen in den Geschwüren erhöhen. Da sie in Europa, den USA und Australien deutlich häufiger als in Asien und Afrika vorkommen, vermuten Experten, dass sowohl der Lebensstil als auch die Ernährung eine Rolle spielen. So leiden übergewichtige Menschen, sowie auch Diabetiker vermehrt an Darmpolypen. Aber auch zu wenig Bewegung und ballaststoffarmes und zu fettiges Essen können die Bildung, von Darmpolypen, negativ beeinflussen. Ebenso haben Raucher und Menschen, die regemäßig Alkohol trinken ein höheres Risiko für Darmpolypen. Desweiteren ist es auch genetisch Bedingt, ob eine Person zu Polypen neigt. Wenn ein naher Verwandter unter Darmpolypen leidet, häuft sich das Vorkommen von Polypen in Gedärmen bei den Familienmitgliedern. Es gibt sogar spezielle familiäre Syndrome, wie die sogenannte, familiäre adenomatöse Polyposis auf, bei der im Dickdarm mehr als 100 Polypen vorkommen.

Kann man sein Risiko für Darmpolypen senken?

Schon 30 bis 60 Minuten täglicher, moderater Bewegung reichen aus, um das Risiko für Polypen zu senken, sodass die Diagnose verhindert wird. Studien haben ergeben, dass Polypen bei Personen mit regelmäßiger körperlicher Betätigung, seltener vorkommen. Ebenso schützt eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Gemüse und Obst, vor Polypen im Darm. Rotes Fleisch sollte gemieden werde. Wer auf sein Gewicht achtet, nicht raucht und Alkohol nur in Maßen genießt. Eine Regelmäßige Untersuchung mit einer Darmspiegelung zur Krebsvorsorge ist ab einem Alter von 55, sehr zu empfehlen. Durch diese Maßnahmen ist man in vielen Fällen durch eine Therapie und Behandlung in der Medizin langfristig vor Polypen im Darm geschützt.


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